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EBSW - Interview mit Ehepaar Engling

Das Ehrenamt – ein Geben und Nehmen

Wer in den letzten Jahren die Angebote des EBSW wahrgenommen hat, ist ihnen sicherlich schon öfter begegnet: Das Ehepaar Brigitte und Bruno Engling aus Backnang. Sie arbeiten ehrenamtlich an vielen Stellen mit: So gut wie jede Woche sind sie beim BLICKwechsel dabei, übernehmen den Einkauf von Weckle, Milch, Butter und Marmelade, kochen den Kaffee, spülen zum Schluss das Geschirr und räumen die Küche auf. Bei der Gruppe „Miteinander unterwegs“ bieten sie Begleitung zu Ausflügen und Museumsbesuchen an. Auch bei Freizeiten waren sie schon als Begleiter dabei. Bei Chortagen übernahmen sie bereits mehrmals auch das Catering. Und wenn in der Geschäftsstelle die fertigen Rundbriefe zur Post gefahren werden sollen, kann man sie gerne anrufen. Pfarrer Dr. Eberhard Grötzinger hat sie nach ihren Erfahrungen mit ihrer vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeit im EBSW befragt.

Frage: Hatten Sie eigentlich schon zuvor in Ihrer Familie oder bei Bekannten Berührung mit Sehbehinderung oder Blindheit?

Antwort: Nein, wir hatten beide keine näheren Kontakte zu blinden oder sehbehinderten Menschen. Allerdings sind wir blinden Menschen gelegentlich begegnet, z.B. in meinem Beruf bei der Telekom, wo blinde Menschen in der Telefonvermittlung arbeiteten, oder bei Einsätzen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe in Backnang.

Frage: Wie sind Sie dann auf den EBSW aufmerksam geworden?

Antwort von Bruno: Mit Beginn der Ruhephase der Altersteilzeit im Jahre 2008 stellte sich mir die Frage: Was soll und was kann ich tun? Eine Broschüre zu Ehrenämtern, herausgegeben vom Seniorenbüro in Backnang, enthielt unter anderem auch einen Hinweis auf den EBSW. So stellte ich mich bei Frau Haag vor. Meine ersten Tätigkeiten im Jahre 2008 waren die Mithilfe bei den Chortagen und die Begleitung bei der „Jungen Generation“, wie die Gruppe „Miteinander unterwegs“ damals hieß. Später beteiligte ich mich beim Arbeitsinitiativ-Tag (AI), dem heutigen BLICKwechsel.

Antwort von Brigitte: Ich kam dann im Sommer 2010 dazu, zuerst als gelegentliche Begleiterin bei der „Jungen Generation“ und seit meinem Renteneintritt 2012 regelmäßig beim BLICKwechsel.

Frage: Was macht Ihnen bei Ihrer Mitarbeit im EBSW besondere Freude?

Antwort von Brigitte und Bruno: Die Vielfältigkeit der Einsätze. Es gibt einem selbst ein gutes Gefühl, wenn man die Zufriedenheit oder gar die Freude der Teilnehmer bei den verschiedenen Aktionen wahrnimmt.

Frage: Können Sie uns ein Erlebnis nennen, an das Sie sich besonders gerne erinnern?

Antwort von Brigitte: Die Freizeit in Herrenalb.

Antwort von Bruno: Die Freizeit in Oberhof. Das war eine Freizeit, bei der ich selbst viel erleben durfte. Und dann auch der Besuch des Brotmuseums in Ulm. Ich erinnere mich an eine Freizeit, da war der Teilnehmer, den ich zu begleiten hatte, glücklich, dass ich mit ihm Querfeldein gegangen bin und dass ich zwei Mal mit ihm einen Schachabend verbrachte.

Antwort von beiden: Freizeiten und Museumsbesuche empfinden wir allerdings beide mitunter als sehr anstrengend. Altersbedingt werden wir uns wohl schrittweise auch von einzelnen Aufgaben zurückziehen.

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