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EBSW - Bericht von der Sommerfreizeit 2023

Sommertage im Nordschwarzwald

Seit 2007 nehme ich an den EBSW-Freizeiten teil. Es macht mir immer Freude, neue Leute sowie neue Gegenden kennenzulernen. Dieses Mal hatte ich ein „Heimspiel“; denn unsere Unterkunft war in Wildberg im Haus Saron.

Am 15.06.2023 begann unsere Freizeit und endete am 23.06.2023. Beim Kaffeetrinken wurden wir von Achim Gäckle und Pierre, dem Leiter von Haus Saron, freundlich begrüßt. Nach dem ersten wunderbaren Abendessen ging es mit der traditionellen Vorstellungsrunde im Programm weiter.

Pfarrer Dr. Werner Schmückle leitete die Bibelgespräche mit dem Thema „Die sieben Zeichen im Johannesevangelium“. Seine Frau Hiltrud begleitete uns bei dem musikalischen Teil am Klavier.

Für das Abendprogramm war Singen, Spiele, Vorlesen, ein Konzertbesuch sowie gemütliches Zusammensitzen vorgesehen.

Wer früh aufstehen wollte, konnte sich auf der Wiese sportlich betätigen. Danach ging es jeden Tag mit einer kleinen Andacht, dem Frühstück und den Bibelgesprächen weiter.

Nach dem Mittagessen machten wir verschiedene Ausflüge.

Am Freitagnachmittag fuhren wir mit der Kulturbahn nach Calw. Dort erzählte uns Beate Ehnis bei der Führung durch die Calwer Innenstadt, welche Frauen hier lebten und wodurch sie bekannt geworden sind. Ich denke gerade an Marie Hesse, die Mutter von Hermann Hesse, oder an Maria von Linden. Nach ihr wurde das Gymnasium in Calw-Stammheim benannt.

Am nächsten Tag ging es in meine Heimat. Dort besichtigte unsere Gruppe das Silberbergwerk in Neubulach. Beim Eingang in den Stollen bekam jeder einen Umhang und einen Helm. Der junge Führer erklärte uns, dass der Stollen bereits 900 Jahre nach Christus entdeckt und dabei Silber gefunden wurde. Die Bergwerksleute sind nicht älter als 30 oder 35 Jahre alt geworden. Die Grabungen dauerten lange, da die Arbeiter täglich nur zwei Zentimeter vorwärts gekommen sind.

Am Sonntagmorgen fuhren wir nach Schönbronn zum Gottesdienst. Pfarrer Dr. Werner Schmückle hielt die Predigt und seine Frau Hiltrud begleitete uns musikalisch auf der Orgel.

Die Stadt Wildberg ist für den Schäferlauf bekannt. Dieses Jahr fand ein Schäferaktionstag im Klostergarten in Wildberg statt. Verschiedene Stände und ein Schäferwagen waren zu sehen. Die Wildberger Stadtkapelle umrahmte das Bühnenprogramm.

Am folgenden Tag machten wir einen Ausflug zum Baumwipfelpfad in Bad Wildbad. Es war schön, den Waldgeruch zu riechen und den weichen Boden unter den Füßen zu spüren. Der Baumwipfelpfad ist 1,2 Kilometer lang und hat einen kleinen Anstieg von 6 %. Aber man kann ohne Probleme bis zur Aussichtsplattform hochgehen. Auf der Aussichtsplattform des Turms konnte ich die Weite hören, da kein Echo zurück kam.

Am Dienstagnachmittag fuhr unsere Gruppe nach Effringen, um eine der ältesten Kirchen Baden-Württembergs zu besichtigen. Anschließend kehrten wir in das kleine Café „Lausbua“ ein, das mit Holzdielen, mit Holztischen und Bänken gemütlich ausgestattet ist.

An diesem Abend fuhr ein großer Teil der Gruppe nach Calw und besuchte ein Konzert in der Stadtkirche.

Am Mittwochnachmittag erhielten wir eine Führung im Kloster Hirsau. Der Klosterführer Pfarrer Daxer erzählte vom harten Leben der Mönche. Sie trafen sich acht Mal am Tag zum Gebet und erhielten im Sommer zwei und im Winter eine tägliche Mahlzeit.

Am Donnerstag feierten wir einen Abendmahlsgottesdienst. Am Nachmittag sind wir mit dem Zug nach Bad Liebenzell gefahren. Wir haben uns dort den Kurpark, den Apothekengarten und den Sophi Park angeschaut.

Am letzten Abend konnte jeder Teilnehmer, der wollte, einen Beitrag zum bunten Abend einbringen.

Ich möchte mich noch recht herzlich für die super tolle Gemeinschaft und für die wunderbare Organisation sowie für die gut vorbereitete Bibelarbeit bedanken. Ich freue mich schon auf die Adventsfreizeit!

Elke Reutter

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