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EBSW - Porträt Susanne Kümmerle

Susanne Kümmerle

Susanne Kümmerle – bei ihr geht es um Zahlen

Seit 15. September 2000 – also seit mehr als 19 Jahren – kümmert sich Susanne Kümmerle im EBSW um die Buchhaltung. Sie ist es, die kontrolliert, ob alle Freizeitbeiträge eingegangen sind. Sie ist es, die Kollekten verbucht, und sie ist es, die zuerst bemerkt, wenn mehr Geld auf dem EBSW-Konto eingegangen ist als erwartet, etwa wegen einer Spende oder gar wegen eines Vermächtnisses. Sie bezahlt auch die Rechnungen des EBSW, wenn sie von Frau Haag beauftragt wird. Was bedeutet: Sie kennt sich in der Welt der Einnahmen und Ausgaben gut aus.

Alles wird penibel kontrolliert, bevor es verbucht wird. Die Bücher stimmen bis hinters Komma. Dies geht schon lange über Online-Banking mit Hilfe des PCs. Aber Frau Kümmerle kennt durchaus noch das Verfahren, bei dem alle Überweisungen von Hand geschrieben werden mussten, denn sie ist gelernte Bankkauffrau. Sie hat am Schalter die Kunden beraten und bedient. Ihr waren die Menschen wichtig, nicht die Ziffern auf deren Konto. Auch im EBSW stehen für Susanne Kümmerle v.a. die Menschen im Focus. Während ihrer langen Zeit beim Evangelischen Blinden- und Sehbehindertendienst kam sie mit vielen Mitgliedern, Ehrenamtlern und Freizeitteilnehmern in Kontakt. Beim Jahresfest, bei der Mitgliederversammlung, bei Fachtagen und bei anderen größeren „Außenveranstaltungen“ des Vereins kann man sie antreffen. Manchmal übernimmt sie vertretungsweise den Telefondienst, und manchmal springt sie auch kurzfristig ein, wenn beim Tandemfahren eine Pilotin gebraucht wird.

Frau Kümmerle ist verheiratet und hat eine mittlerweile erwachsene Tochter. Reisen und die Welt erleben, in der Natur sein sowie Ski- und Radfahren zählen zu ihren liebsten Freizeitaktivitäten. Sie lebt mit ihrer Familie in Weissach im Tal bei Backnang.

Ein Erlebnis im EBSW amüsiert Susanne Kümmerle heute noch. Während ihrer ersten Zeit im EBSW teilte man ihr mit, dass der EBSW ein Bußgeld bekommen habe. Erschrocken wunderte sie sich, was sich ihr christlicher Arbeitgeber habe denn zuschulden kommen lassen. Als man sie aufklärte, dass nämlich dies Bußgeld keine Strafe für den EBSW bedeute, sondern im Gegenteil, dass ein Delinquent das Strafgeld, zu dem er verurteilt wurde, einer gemeinnützigen Organisation – in diesem Fall dem EBSW – bezahlen müsse, man also Geld erwarten dürfe, war sie doch sehr erleichtert. Auf den Blickwinkel kommt es eben immer an, meint sie.

Dorothee Hahn

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