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EBSW - Bericht von der Freizeit in Salzburg 2019

Frühling in Salzburg

Zur Freizeit „Frühling in Salzburg“ traf sich vom 29. Mai bis 2. Juni 2019 im Johannes-Schlössl unsere Gruppe von 31 neugierig Gleichgesinnten. Das Johannes-Schlössl liegt auf dem Mönchsberg inmitten eines herrlichen Parks. Von dort gelangt man nach einem kurzen Fußweg zum Mönchsbergaufzug, welcher die Gäste nach einer kurzen Fahrt in die Stadt bringt.

Nach einer Anreise bei strömendem Regen wurden wir mit Kaffee und Kuchen empfangen und herzlich von unserer Freizeitleitung, Ingrid Haag und Pfarrer Grötzinger, begrüßt. Nach dem Abendessen trafen wir uns zu einer ersten Kennenlern-Runde mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Täglich – außer am Abreisetag – stärkten wir uns vor dem Frühstück mit dem Wort zum Tag, welches von Pfarrer Grötzinger gestaltet wurde.

An Christi Himmelfahrt besuchten wir gemeinsam die musikalisch gestaltete Messe im Dom mit dem Pontifikalamt mit Erzbischof Dr. Franz Lackner. Vom Domchor wurde die Theresienmesse von Joseph Haydn aufgeführt. Es war ein sehr beeindruckendes und bewegendes Erlebnis.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zur Festungsbahn und fuhren hinauf auf die Festung Hohensalzburg. Dort erlebten wir, in zwei Gruppen aufgeteilt, eine sehr detailreiche Führung, bei der wir viel Interessantes über die Geschichte erfuhren. Es handelt sich um die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Sie wurde im Jahr 1077 erbaut und immer wieder erweitert.

Am Freitagvormittag besuchten wir das Wohnhaus der Familie Mozart am Makartplatz, in welchem die Familie von 1773 bis 1787 lebte. Nachdem wir einen sehr hörenswerten Film des SWR über Mozart in Salzburg angeschaut hatten, erhielten wir noch eine Führung durch das Haus.

Am Nachmittag machten wir uns auf, um die Repräsentationsräume von Schloss Hellbrunn zu besichtigen. Das Schloss wurde vor mehr als 400 Jahren von Fürsterzbischof Markus Sittikus als Lustschloss geplant. Danach nahmen wir an einer Führung teil, in welcher uns anschaulich die Wasserspiele in den herrlichen weitläufigen Gärten erläutert und gezeigt wurden. Diese können noch heute in nahezu unveränderter Form besichtigt werden.

Am Abend besuchten wir die evangelische Christuskirche in Salzburg und hörten von Pfarrerin Geley einen aufschlussreichen Vortrag über die evangelischen Christen in Salzburg in der Vergangenheit und der Gegenwart.

Anschließend blieben wir im Stadtzentrum: In verschiedenen Gruppen genossen wir die österreichische Küche, bevor uns am späten Abend der Mönchbergaufzug zum Johannes-Schlössl zurückbrachte.

Samstagvormittag stand der Besuch im Salzburg-Museum in der „Neuen Residenz“ mit ebenfalls sehr interessanter Führung auf dem Programm.

Nach dem Mittagessen im Johannes-Schlössl unternahmen wir eine Rundfahrt mit dem Schiff auf der Salzach. Es war sehr beeindruckend und kurzweilig, die Stadt vom Wasser aus kennenzulernen.

Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung – zum Bummeln oder zum Einkehren im wunderschönen Salzburg, bis wir uns dann am Abend im Schloss Mirabell mit seinen prachtvollen Gärten trafen.

Wir erlebten nun im Marmorsaal des Schlosses ein unbeschreiblich schönes Konzert des „Ensemble 1756“. Es spielte Werke von Vivaldi und Mozart auf Originalinstrumenten.

Beschwingt und heiter traten wir den Weg zum Mönchsbergaufzug an, der uns in unser Quartier brachte. Oben angekommen genossen wir den letzten Ausblick auf die malerisch beleuchtete Altstadt.

Am letzten Tag führte uns morgens der Weg zum festlichen Sonntagsgottesdienst in die Christuskirche mit musikalischer Umrahmung des Ensembles „Bach Werk Vokal“ mit Pfarrerin Geley. Beim anschließenden Kirchencafé im angrenzenden Gemeindehaus kamen wir mit einigen Gemeindemitgliedern ins Gespräch.

Nach dem Mittagessen im Johannes-Schlössl und der Schlussrunde im Park hieß es Abschiednehmen. Schöne und eindrucksvolle Tage in einer sehr harmonischen Gruppe gingen viel zu schnell vorüber.

Entgegen unserer Befürchtungen am Anreisetag blieben wir in den darauffolgenden Tagen vom Regen verschont. Es zeigte sich sogar oft die Sonne.

Besonders hervorheben möchten wir die hervorragende Planung sowie Leitung von Ingrid Haag und Pfarrer Grötzinger. Beiden gilt unser ganz besonderer Dank!

Karl-Heinz und Regina Seiler

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