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EBSW - Behinderten-Pauschbeträge erhöht

Steuerpflichtige können die unvermeidlichen behinderungsbedingten und damit „außergewöhnlichen” Belastungen, die sich auf ihren Haushalt auswirken, bei der Einkommensteuer geltend machen. Um behinderten Menschen den Einzelnachweis ihrer behinderungsbedingten Mehraufwendungen zu ersparen und die Verwaltung zu entlasten, besteht die Möglichkeit, an Stelle eines Einzelnachweises Pauschbeträge in Anspruch zu nehmen. Die Höhe des Behinderten-Pauschbetrags richtet sich nach dem Grad der Behinderung (GdB) und den Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis.

Ab dem Veranlagungszeitraum 2021 werden die steuerlichen Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung verdoppelt. Auch der Pflegepauschbetrag wird erhöht. Zudem wird ein behinderungsbedingter Fahrtkosten-Pauschbetrag eingeführt.

Für Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen „Bl“, „TBl“ oder „H“ bedeutet das Gesetz, dass der Pauschbetrag von bislang 3.700 auf 7.400 Euro steigt und zusätzlich ein Fahrtkostenpauschbetrag von 4.500 Euro geltend gemacht werden kann. Bei geringerer Sehbehinderung und entsprechend geringerem Grad der Behinderung gelten anteilige Beträge. Wir empfehlen, sich beim Finanzamt zu erkundigen. Die Pauschale wird auch dann gewährt, wenn die Voraussetzungen nicht während des gesamten Jahres vorlagen. Die bisherigen Beträge wurden 1975 erstmals festgelegt und galten bisher unverändert!

Hervorzuheben ist zudem, dass taubblinde Menschen mit dem im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen „TBl“ im Steuerrecht künftig ausdrücklich die gleichen Pauschbeträge wie blinde Menschen mit Merkzeichen „Bl“ erhalten.

Quelle: Newsletter dbsv-direkt Nr. 55-20 vom 27. November 2020.

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